Thema Industrie 4.0

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Gegen Risiken und Nebenwirkungen

Lieber auf Nummer Sicher: Für Gewerbetreibende ist die Absicherung gegen Berufsrisiken wichtig, aber nicht einfach. Finanzchef24 ändert das.

 

„Am Anfang haben sie uns ausgelacht. Viel Spaß, das geht doch gar nicht! Der ganze Wettbewerb war belustigt. Heute lächeln wir.“ So beginnen Erfolgsgeschichten – zumindest im Fall von Finanzchef24. Die starke Idee des Startups: Wir analysieren gewerbliche Versicherungen und digitalisieren alle Parameter. Diese Daten stellen wir in einen Online-Berater, der nach Eingabe von Kundendaten sofort und zuverlässig die jeweils beste Versicherung aussucht. Hendrik Rennert, einer der beiden Gründungsväter des jungen Startups umreißt die Herkulesaufgabe: „Es gibt über tausend verschiedene Betriebsarten: Architekt, Fußpfleger, Lackierer, Fotograf, Gastronom, Tagesmutter… Für jede Berufsgruppe und für jeden Interessenten erstellen wir eine persönliche Risikoanalyse, um dann die geeignete Police mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis zu finden. Wir haben mit 300 Berufsgruppen angefangen – das war schon einzigartig im Markt. Heute sind wir bei 1.000 und haben damit 80 Prozent aller Gewerbetreibenden abgedeckt. Man braucht dazu enorm viel Fachwissen, um die manchmal vage formulierten Verträge in eine klar strukturierte digitale Form zu bringen. Dazu haben wir inzwischen ein super Team aus Mathematikern, Programmierern sowie Versicherungs- und Finanzexperten aufgebaut“.

 

„Unsere erste Internet-Seite konnte noch gar nicht auf das komplette Datenmodell zugreifen. Trotzdem hatten wir schon innerhalb einer Stunde die ersten Interessenten“, ergänzt sein Partner Felix Schollmeier. „Es gibt einen immensen Beratungsbedarf im Umfeld von gewerblichen Versicherungen, nur konnte den bisher niemand decken. Die Versicherungsmakler stoßen irgendwann an ihre Grenzen, weil die Vielzahl der Verträge einfach unüberschaubar ist. Unsere Rechner dagegen behalten den Überblick und berücksichtigen mittlerweile jedes Vertragsdetail von insgesamt 46 Anbietern. Wer zu uns kommt, zahlt weniger. Manchmal macht die Ersparnis 85 Prozent aus. Zugegeben – das sind Extremfälle. Aber ein Nachrechnen mit unserem Online-Berater lohnt sich.“

 

Mittlerweile kooperiert Finanzchef24 mit einem Wunschpartner: mit Grenke. Beide Unternehmen verbindet die vertrauensvolle und individuelle Vermittlung von Finanzdienstleistungen. Grenke mit dem Schwerpunkt persönliche Beratung, Finanzchef24 mit dem Fokus auf Online. Es gibt noch eine andere Schnittstelle: Grenke unterstützt mit Gründungsfinanzierungen häufig Startups, die auch gewerbliche Versicherungen brauchen. Andererseits benötigen Finanzchef24-Kunden oft auch einen Finanzierungsspezialisten. Damit können beide Partner alles aus einer Hand bieten. „Inzwischen rufen die Versicherer bei uns an und fragen, was sie tun können, um bei uns besser gerankt zu werden. Unsere Bewertungen sind unabhängig – dennoch freuen wir uns, weil dies ein Kompliment für unser Datenmodell ist – und für eine zunehmende Akzeptanz im Markt. So kann es weitergehen“, freut sich Hendrik Rennert. Aber sicher doch.

 

Finanzchef24 gibt es seit 2013. Mittlerweile arbeiten 50 Experten bei dem Vergleichsportal. Die Zahl der Neukunden hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Sven Noppes, Vorstand der Grenke Bank AG: „Uns hat das hohe Wachstum von Finanzchef24 in der gemeinsamen Zielgruppe Gründer und junge, kleine, mittelständische Unternehmen überzeugt.“